Start>Glossar

Glossar

Akzeptanz bei Mandanten

Viele Mandanten kennen bereits die ärztlichen Verrechnungsstellen. Die hier gesammelten positiven Erfahrungen werden übertragen, insbesondere bei transparenter Information zu Beginn des Mandats.

All-in-Gebühren

Die StBVS arbeitet mit einer transparenten Kostenstruktur: Der Einreichungspreis pro Rechnung ist ein vorab fest definierter Prozentsatz auf den Bruttobetrag und deckt alle üblichen Kosten für den umfangreichen Service ab. Die beiden einzigen Ausnahmen sind die → Bonitätsprüfung ausländischer Mandanten und die Kosten der Rechtsverfolgung bei Inkassoforderungen.
eine ausführliche Erläuterung finden Sie bald im Blog

Ausfallrisiko

Wegen der Zahlungsunfähigkeit eines Rechnungsempfängers (alternativ: → Debitors) besteht immer das Risiko des teilweisen oder gar vollständigen Verlusts einer Forderung.

Außenstände und Altforderungen

Das bei Privatpersonen geläufigere Wort ist „Schulden“, im Kontext einer Gesellschaft meint es die unbezahlten Rechnungen. Betriebswirtschaftlich gesehen sind Außenstände totes Kapital und belasten die → Liquidität.

BaFin

Ein Unternehmen, das regelmäßig Forderungen finanziert und ankauft, muss gemäß Kreditwesengesetz über eine Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut verfügen. Zuständig ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) gemeinschaftlich mit der Bundesbank. Die Gesellschaft hinter der StBVS ist mit dem Beginn der Regulierung im Jahre 2008 zugelassen.

Bonität

Die Bonität (alternativ: Kreditwürdigkeit) meint sowohl die Fähigkeit als auch die Bereitschaft, aufgenommene Schulden zu begleichen.

Deutscher Factoring-Verband

Der Deutsche Factoring-Verband e.V. bündelt und vertritt die Interessen der Factoring-Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Die Mitglieder des in Berlin ansässigen Spitzenverbands stellen weit über 90 % des verbandlich organisierten Factoring-Volumens dar. ausführliche Erläuterung im Blog

Debitor

Im deutschen Rechnungswesen steht der Begriff Debitor für den Schuldner aus Lieferungen und Leistungen. Aus der Sicht eines Steuerberaters handelt es sich üblicherweise um dessen Mandanten. Der Komplementärbegriff ist der Kreditor.

Factoring

Der Ausdruck leitet sich lateinischen Wort „factura“ (= Rechnung)  ab und meint die gewerbliche, revolvierende Übertragung von Forderungen eines Gläubigers gegen einen oder mehrere Schuldner. Die Unterschiede zwischen „echten“ und „unechtem“ Factoring liegen darin, wer das Risiko eines Honorarausfalls trägt.

Honorarmanagement

Das Honorarmanagement umfasst alle Aspekte der Buchhaltung: Es fängt bei der → Bonitätsprüfung an, geht über den → Rechnungsversand und das → Mahnwesen bis hin zum Inkasso. Speziell durch nichtzahlungswillige Mandanten und die damit einhergehenden Mahnungen ist das interne Honorarmanagement oft mit erheblichem Zeit- und Personalaufwand verbunden. Das → Outsourcing an eine Verrechnungsstelle kann hier für einen echten Zeit- und Effizienzgewinn sorgen.

Insolvenz

Eine Insolvenz (abgeleitet vom lateinischen „solvere“ = zahlen) bezeichnet die Unfähigkeit eines Schuldners, fällige finanzielle Verpflichtungen gegenüber einem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Inhaltlich wird differenziert in akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung.

Liquidität

Auch der Begriff Liquidität hat seine Wurzeln in der lateinischen Sprache (von „liquidus“ = flüssig). In der betriebswirtschaftlichen Bedeutung bezeichnet Liquidität die Fähigkeit, fällige Verbindlichkeiten jederzeit und uneingeschränkt begleichen zu können. Eine Gefahr für die Liquidität sind hohe → Außenstände.

Mahnwesen

Zum Mahnwesen als Teil des Honorarmanagements gehören die Überprüfung der Zahlungseingänge und gegebenenfalls daran anschließend Erstellung und Versand von Mahnungen (alternativ: Zahlungserinnerungen), damit der → Schuldner seinen Verpflichtungen nachkommt.

Nutzen der StBVS Steuerberater Verrechnungsstelle

Die Auslagerung des Honorarmanagements an die StBVS bringt drei Vorteile mit sich: Entlastung der eigenen Buchhaltung, Schutz vor Honorarsausfällen und sofortige Liqudität.  mehr dazu im Blog

Offenes Verfahren

Beim offenen Verfahren wird der Mandant transparent über die Einschaltung einer Verrechnungsstelle informiert; der Rechnungsversand erfolgt durch die Verrechnungsstelle.  Der besondere Vorteil für die Kanzlei liegt darin, dass aus Sicht des Mandanten der Rechnungsausgleich und das Mandat entkoppelt werden. Damit kann der Steuerberater ausschließlich in der Rolle des Beraters bleiben.
ausführliche Erläuterung im Blog

Outsourcing

Bei Outsourcing handelt es sich um Auslagern von bisher intern erbrachter Leistung an einen Dienstleister. Im Regelfall handelt es sich dabei um Aufgaben, die neben der Kernkompetenz liegen und die ein Spezialist schneller und günstiger erledigen kann.

Rechnungsversand

Im Rahmen des kompletten → Service einer Verrechnungsstelle übernimmt die StBVS auch den Rechnungsversand. Wir greifen auf eine leistungsfähige Druckstraße zurück, die auch den Versand mit dem individuellen Briefkopf unserer Kunden im Vierfarbdruck ermöglicht.

Sicherheitseinbehalt

Reine Factoringanbieter behalten oft bis zu 10 oder gar 20 % einer gekauften Forderung ein, um beispielsweise Rabatte oder eventuelle Mängeleinreden des Schuldners auszugleichen. Die StBVS zahlt 100% des Kaufpreises der Rechnung innerhalb eines Werktages aus, erst zum Monatsende erhält die Kanzlei eine Sammelrechnung über die entstandenen Gebühren aller eingereichten Rechnungen.

Service der Verrechnungsstelle

Der Service einer Verrechnungsstelle als externe Buchhaltung deckt alle Bereiche ab: Von → Bonitätsprüfung, Rechnungsversand und → Mahnwesen über die Abwicklung von Ratenzahlungen und Inkasso bis hin zur gerichtlichen Durchsetzung. Bei der StBVS ist optional auch die Abwicklung von Lastschriften möglich. Durch die → Auslagerung dieser Aufgaben steht in der Kanzlei mehr Zeit für die Beratung der Mandanten zur Verfügung.

Stilles Verfahren

Beim stillen Verfahren setzt die Kanzlei auf die Verrechnungsstelle als Dienstleister im Hintergrund. Alle Post wird mit dem eigenen Briefkopf an den Mandanten verschickt, der nichts von der Zusammenarbeit erfährt. In der Praxis hat dieses Verfahren nur eine geringe Bedeutung.

Verrechnungsstelle

Im Gegensatz zu reinen Factoringunternehmen, die nur banknahe Dienstleistungen erbringen, ist eine Verrechnungsstelle als ausgelagerte Buchhaltung mit umfangreichem → Service anzusehen.

Zession

Eine Zession ist die Abtretung bzw. Übertragung der einzelnen Forderung eines ursprünglichen Gläubigers durch Vertrag auf einen anderen; die Globalzession ist der Verkauf aller → Forderungen. Aus praktischen Gründen empfiehlt die StBVS den Mittelweg: Um effektiv von den Vorteilen der Verrechnungsstelle zu profitieren, sollte die Kanzlei im Grundsatz alle Rechnungen ohne Einzugsermächtigung abgeben.

Zulässigkeit ohne Einwilligungserklärung

Die Aussage in § 64, Satz 2 StBerG (Steuerberatungsgesetz) ist eindeutig: „Die Abtretung von Gebührenforderungen oder die Übertragung ihrer Einziehung an [u.a. Rechtsanwälte bzw. Rechtsanwaltsgesellschaften] ist auch ohne Zustimmung des Mandanten zulässig.“ Wir empfehlen aber die offene Information der Mandanten – die erfahrungsgemäß die Transparenz zu schätzen wissen.