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Mehr als Forderungsübertragung: Factoring für Steuerberater

Factoring bezeichnet wirtschaftlich den Verkauf von Forderungen/Rechnungen von einem Unternehmen an einen „Factor“. Im Gegenzug erhält das Unternehmen sofortige Liquidität und häufig auch einen Schutz gegen bonitätsbedingte Ausfälle. Das Leistungsspektrum des Factors (=Factoringunternehmen) reicht von der reinen Finanzierung bis hin zur kompletten Übernahme des Debitorenmanagements.

Bei Verrechnungsstellen treten als zusätzliche Leistungskomponenten häufig die Forderungsdurchsetzung bei Nichtzahlung und umfassende Reporting- und Auswertungsfunktionen hinzu. Um Factoring unkompliziert nutzbar zu machen, verfügen zahlreiche Buchhaltungssysteme über Schnittstellen zu Factoringunternehmen. StBVS unterhält deswegen eine Schnittstelle zum DATEV Programm.

Vorteile des Factorings

In Abhängigkeit des genutzten Leistungsspektrums schätzen Kunden des Factorings

  • die zuverlässige und schnelle Liquidität
  • den Schutz vor bonitätsbedingten Ausfällen
  • die Übernahme des Debitorenmanagement

Bei Freiberuflern und besonderes bei Steuerberatern kommt hinzu

  • Zeitgewinn durch Verlagerung von Routinetätigkeiten (Rechnungsversand, Zahlungsüberwachung, Mahnwesen, Vereinbarung von Ratenzahlungen usw.) idealerweise medienbruchfrei unter Nutzung einer Schnittstelle
  • Entkoppelung von Mandat und Rechnungsausgleich. Der Berater berät, die Verrechnungsstelle sorgt für den Ausgleich der gestellten Rechnungen. Die Nähe zum Mandanten kann ein objektives Mahnwesen behindern
  • Etablierung eines standardisierten Workflows bei Nichtzahlung

Mehr zu den Vorteilen, die wir Ihnen bieten, finden Sie hier.

Kosten des Factorings

Die Kosten hängen vom Umfang der abgerufenen Leistungen ab. Die reine Finanzierungsfunktion für Konzerne ist mit einem Zins von 0,x % p.a. für große Beträge erhältlich. Spezialanbieter mit vollem Leistungsspektrum verlangen bis zu 5% vom Rechnungsbetrag. Unsere Preise hängen davon ab, in welchem Umfang Sie uns nutzen. Falls Sie hierzu mehr erfahren möchten, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wer darf Factoring anbieten?

Factoring ist in Deutschland seit 2008 nach dem KreditWesenGesetzt (KWG) reguliert, so dass nur durch Bundesbank und Bafin zugelassene Finanzdienstleistungsinstitute das Factoring anbieten dürfen.

Factoring für Unternehmen

Die Anzahl der Factoring nutzenden Unternehmen steigt seit Jahren. Allein die im Deutsche Factoringverband e.V. organisierten Unternehmen haben 2017 mehr als € 230 Mrd. Umsätze abgewickelt. Unternehmen nutzen häufig Factoring als Finanzierungsinstrument, um Außenstände vorzufinanzieren und die Bilanzsumme zu verkürzen, soweit die nicht bezahlten Rechnungen bislang durch einen Bankkredit vorfinanziert werden mussten. Dieses Finanzierungsinstrument wird von Konzernen und zunehmend auch vom Mittelstand genutzt.

Factoring für Freiberufler

Bei Freiberuflern (Ärzte, Anwälte, Steuerberater u.a.) steht die Finanzierungsfunktion anders als bei vielen Unternehmen nicht so sehr im Vordergrund. Hier geht es vielmehr darum, Routinetätigkeiten, die kostbare Mitarbeiterzeit binden, durch einen zuverlässigen Dienstleister erledigen zu lassen. Aus diesem Grunde nutzen Freiberufler das Factoring überwiegend in der Durchführungsform einer Verrechnungsstelle. Diese gibt es bei Ärzten seit 1927 und bei Steuerberatern und Anwälten seit 2004.

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StBVS – Steuerberater Verrechnungsstelle Schanzenstraße 30 51063 Köln Deutschland

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