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Steuern statt Liebe

5 Songs über Steuern

18. Februar 2016 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Kolumne Kunst & Kultur

Vor zwei Tagen hatten wir fünf Künstler vorgestellt, die in diesem Jahrtausend (vermeintlich) in die Pleite gegangen sind. Heute stellen wir fünf moderne Klassiker der Pop- und Rockgeschichte vor, die sich mit Steuern auseinander setzen. Ganz ohne Pleite der jeweiligen Künstler.

1. Beatles: „Taxman“ (1966)

„If you drive a car, I’ll tax the street / If you try to sit, I’ll tax your seat / If you get too cold, I’ll tax the heat / If you take a walk, I’ll tax your feet“


Auch wenn John Lennon und Paul McCartney die Musik der Beatles dominierten: Von George Harrison stammen ebenfalls einige der großen Hits wie beispielsweise „While My Guitar Gently Weeps“. In diesen Kanon gehört „Taxman“ zwar nicht zwingend, aber dieses Stück passt wahrscheinlich besser als jede andere Beatles-Nummer in unsere Aufzählung. Das damalige Steuersystem in England muss jedenfalls massiv Eindruck auf Harrison und seine Bandkollegen gemacht haben, so eindeutig wie der Text ist. Die Rolling Stones reagierten auf zogen beispielsweise nach Südfrankreich um) für den entsprechenden bandinternen Support.
Auf YouTube ist das Original übrigens für deutsche IP-Adressen gesperrt, bei Dailymotion findet sich dagegen eine Version. (Update 8. April: Zumindest bei der Erstellung des Artikels war das Video verfügbar. Ob mittlerweile ein neuer Upload erfolgt ist, haben wir nicht überprüft.)

2. Jimi Hendrix: „Tax Free“ (1968)


Der geniale Gitarrist Jimi Hendrix muss schon früh eine gewisse Abneigung gegen die US-Steuerbehörde IRS entwickelt haben. Anders lässt sich der psychedelische Ausbruch „Tax Free“ (hier in einer Live-Aufnahme von 1969) nicht erklären. Logisch, dass bei einem Meister wie ihm selbst ein Instrumental ein klares Statement sein kann.

3. The Who: „Success Story“ (1975)

„Away for the weekend, I’ve gotta play some one-night stands / six for the taxman, one for the band“

YouTube: Video in Deutschland nicht verfügbar
In aller Kürze: „Success Story“ von der 1975 erschienen LP „The Who By Numbers“ spielt auf den Erfolg der Band an – und wie speziell Steuern und Abgaben der Sache den Spaß nehmen.
Auf den bekannten Video-Plattformen wie z.B. YouTube gibt es leider keine Version des Stücks.

 

4. Cheap Trick: „Taxman, Mr. Thief“ (1977)

„You work hard, you make money / There ain’t no one in the world who can stop you / You work hard, you went hungry / Now the Taxman is out to get you“


Gleich mit ihrem Debütalbum gingen Cheap Trick in die Vollen: Noch vor dem absehbaren Erfolg schießen sie Giftpfeile gegen die Steuerbehörde. Und während Jimi Hendrix wortlos seine Wut artikulierte, griffen sie sich einen ganz konkreten Ansprechpartner heraus. „Taxman, Mr. Heath / He’s a thief“ heißt es im Refrain.

5. Johnny Cash: „After Taxes“ (1978)

„You can dream about vacation in the sun / You can dream but you can’t never have you one / ‚Cause by the time your good old Uncle Sam gets done / You’ve got just enough for gas / To see them city limits pass / And if you get back home fourth class / I’d say you won“


Johnny Cash verstand sich Anwalt des kleinen Mannes. Logisch, dass er in „After Taxes“ bitterböse mit der US-Steuerbehörde IRS abrechnet. Der Auszug aus dem Text spricht für sich.


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Über den Autor

Torsten Paßmann

Chefredakteur des Blogs. Verfügt über journalistische Erfahrung bei der Rheinischen Post und dem VentureCapital Magazin. War anschließend der Pressesprecher der Berentzen-Gruppe und steuerte dort auch die Investor Relations.


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